NACHZUCHT

querfeldein ist ein Labrador-Zwinger, in dem Hunde aus jagdlichen Arbeitslinien im DRC (Deutscher Retriever Club) gezüchtet werden.
Durch wohlüberlegte Anpaarung innerhalb eines kontrollierten Zuchtverbandes ist es mein Ziel, jagdlich brauchbare Labradors mit gutem Nervenkostüm zu züchten. Grundlegend hierfür ist natürlich eine belastbare physische Konstitution, weshalb innerhalb eines Zuchtvorhabens gesundheitliche Aspekte allererste Priorität haben. Als Züchter trägt man eine große Verantwortung für die Konstitution und Gesundheit seiner Welpen und ich halte es für unabdingbar, absehbare oder kalkulierbare Risiken zu vermeiden, weshalb ich nur Hunde zur Zucht einsetze, die ich über die obligatorischen Gesundheitswerte hinaus als unbedingt belastbar und physisch stabil kennen gelernt habe.


auf dem Bild rechts: „Querfeldein Elio“ im Alter von 13 Monaten (Bes. und Foto: Nadine Rudorf, Sonnentier-Fotografie)
„Physical features and mental characteristics should denote a dog bred to perform as an efficient Retriever of game with a stable temperament suitable for a variety of pursuits beyond the hunting environment“
(aus dem AKC Breed-Standard)
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Meine Hunde werden jagdlich, vorwiegend auf Niederwild geführt, jedoch ebenso zum Stöbern eingesetzt und auch für Nachsuchen ausgebildet und eingesetzt. Außerhalb der Saison halte ich sie durch regelmäßiges Training und sportlich orientierten Prüfungen mit Dummies (Working-Tests) in Form und ermögliche mir und den Hunden Spaß und Beschäftigung bei der gemeinsamen Arbeit.

Der ideale Labrador sollte neben den rassetypischen Arbeitseigenschaften wie Leistungsbereitschaft, Leichtführigkeit, schneller Auffassungsgabe und Führerbindung über ausreichend jagdliche Selbstständigkeit sowie eine gute Portion Gelassenheit verfügen. Alleine die gelungene Kombination aus Trieb und Ruhe machen ihn zu einem effektiven, angenehmen Jagdbegleiter und gleichzeitig zu einem lernfreudigen und entspannten Familienmitglied.
Auch bei sehr aktiven Hundehaltern verbringt ein Hund die meiste Zeit seines Lebens im familiären Umfeld. Temperamentvolle, triebstarke Hunde sollten daher sehr wohl in der Lage sein, abzuschalten zu können, um nicht dauernd ein Animationsprogramm einzufordern.


Meine Nachzucht wird grundsätzlich vollständig auf genetisch bedingte Erkrankungen untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht. Ich bin der Meinung, dass insbesondere die Verbreitung erblicher Skeletterkrankungen über die momentan praktizierte Zuchtwertschätzung nicht hinreichend beeinflusst werden wird. Eine bessere Information über mögliche Risiken einer Verpaarung bringt das sogenannte vertikale Pedigree, welches neben den Ergebnissen der direkten Vorfahren eines Hundes auch die seiner Geschwister zeigt. Ebenso finden sich im vertikalen Pedigree auf den ersten Blick Auswertungslücken, die bei alleiniger Betrachtung des Zuchtwertes nicht zutage treten. Bei seiner statistisch hohen Disposition für HD und ED und hohem Verwandschaftsgrad innerhalb der Linien wird sich der Labrador zukünftig nur durch sehr gewissenhaftes und planvolles züchterisches Vorgehen als Jagdgebrauchshund halten können. Grundlage hierfür sind vollständige Datenbanken und ein offener Umgang mit allen, zur Verfügung stehenden Informationen!