Querfeldein Chai *01.09.2012



„Chai“ ist ein selbstbewusster, zielstrebiger, beuteorientierter und hart arbeitender Hund. Er stammt aus meinem Wiederholungswurf aus „Felizia vom Hirschthürl“ und „Jazzman vom Keien Fenn“. Er befindet sich im Besitz meiner guten Freundin Stefanie Petzold und wird unter der Regie von Rainer Scesny trainiert. In absoluten Erstlingsführer-Händen zeigt sich dieser Rüde immer leistungsbereit und kooperativ. Für seine Zuchtzulassung hat er mit wenig Training JP/R und BLP mit Bravour absolviert. Da seine Besitzerin jedoch keine Jägerin ist, wird er rein nach sportlichen Kriterien für Working Tests trainiert.
    Jazzman vom Keien Fenn FTCh Wendearose Hector of Riversway Riversway Ace
    Endacott Guinea
    DRC Arb.Champion Enya vom Keien Fenn Int. FTCh Conneywarren Spike
    Alpha vom Keien Fenn
    Felizia vom Hirschthürl NORDJCH FTW Tasco Brimstone FTCh Lettermore Trout
    FTCh Stormwatch Spider of Tasco
    Beluna von Riedenberg Titus vom Tennikerweidli
    Jenny vom Angelfeld
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GESUNDHEIT
geb. 01.09.2012
RD/PRA/HC: Optigen PRA/prcd: frei
CNM (HMLR): frei über Erbgang, EIC: frei, HNPK frei, SD2: frei
HD: A2, ED:0/0, ÜW O, OCD: frei
Formwert: vorzüglich,
Deckrüde im DRC/VDH/FCI
PRÜFUNGEN

APD/A, JP/R (Suchensieger), WT/A,
WT/F,
BLP (Suchensieger)
Kontaktdaten
Dr. Stefanie Petzoldt
Nagoldstraße 5
76437 Rastatt

email: stefanieptz@aol.com
mobil. 0171 6700807
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Es ist ein Genuss, sich einen schönen Hund anzusehen. Daher lege ich bei meinen Anpaarungen auch Wert auf typvolles Aussehen…wobei nie vergessen werden sollte, dass man nur über die „Funktion zum Typ“ kommt…


FORMWERT
„vorzüglich“
2 1/2 Jahre alter hellgelber Rüde mit gutem Geschlechtsgepräge und guter Substanz, schöner Rüdenkopf mit gutem Proportionen und Linien von Schädel und Fang, gute Hals-Rückenlinie, die Rute dürfte im Ansatz etwas dicker sein, korrekte Winkelungen, schönes flüssiges Gangwerk mit Vortritt und gutem Schub, sehr angenehmes, zutrauliches Wesen.
Richterin: L.Niehof
WESENSTEST
Temperament, Bewegungs- und Spieltrieb:
Der 14 Monate alte Labrador Rüde zeigte sich im gesamten Testverlauf sehr selbstbewusst. Er verhielt sich sehr temperamentvoll und äußerst bewegungsfreudig. Ausdauer, Unerschrockenheit, Härte, Aufmerksamkeit: Ausdauernd verfolgte er Ziele. Beute- und Bringtrieb, Spür- und Stöbertrieb: Extrem stark ausgeprägt ist das Beuteverhalten. Der Rüde läuft schnell zum Beuteobjekt, greift es zügig und trägt es freudig zu. Unterordnung und Bindung: Sehr gut ist seine Bindung und Unterordnungsbereitschaft.Sicherheit gegenüber Menschen, Kreisprobe, Rückenlage: Im Umgang mit Fremdpersonen ist er freundlich und sicher. Bei der Seitenlage und in der Gasse ist er voll belastbar. Sicherheit gegenüber optischen und akustischen Reizen: Im optischen und akustischen Bereich ist er völlig sicher. Schussfestigkeit: Der Rüde ist schusssicher. Richter: Karrenberg



…und hier noch Steffi’s realistische Beschreibung des Rüden …

Wenn ich die Beschreibungen vieler anderer Hunde lese dann hören sie sich irgendwie fast alle gleich an. Der Hund ist zu Hause so ruhig das er schon kaum noch existent ist, aber bei der Arbeit mit einem nicht enden wollenden Arbeitswillen und enormen Temperament ausgestattet. Chai ist nicht so! Er ist ein immer gut gelaunter und zu allem bereiter Hund, vor allem wenn es um Aktivtäten geht die Bewegung beinhalten. Ihn körperlich zu ermüden ist nur schwer möglich. Ruhe zu geben und sich einfach mal hinzulegen musste er lernen so das er sich heute auch zu Hause gut entspannen kann. Er ist und bleibt aber ein Hund der sich stets in meiner Nähe aufhält und mich sofort im Blick hat wenn ich mich bewege. Chai liebt es möglichst dicht bei seinen Menschen zu liegen und ist dabei wenn möglich sehr kuschelig. Man hat immer den Eindruck als genieße er das Leben in nahezu allen Situationen. Im Alltag ist Chai ein verträglicher, aber selbstbewusster Hund der sich von anderen Rüden nicht alles gefallen lässt ohne dabei aggressiv zu werden. Gegenüber Hündinnen ist er eher vorsichtig und sehr freundlich und liebevoll. Er liebt Kinder, hat ihnen gegenüber eine schier unendliche Geduld und verhält sich gegenüber Erwachsenen freundlich aber wenig interessiert.
Bei der Arbeit ist dieser Hund in seinem Element. Schon als Welpe viel seine enorme Konzentrationsfähigkeit und absolute Fixation auf Dummy oder Ball auf. Andere Hunde haben ihn dann damals schon nicht interessiert. Sein Beutetrieb ist sehr hoch angesiedelt was sowohl Segen, als auch Fluch sein kann. So kann man ihn weder durch Korrektur, Fehler beim Schicken, Konflikte oder Ablenkungen durch Lärm oder andere Reize daran hindern in einem enormen Tempo raus zu gehen. Allerdings kann es auch auf lange Distanzen oder hohe Reize manchmal schwierig werden ihn direkt zu stoppen. Hier kann auch mal ein Wiederholungspfiff notwendig werden, vor allem wenn er meint die Aufgabe auch alleine bewältigen zu können. Chai ist in der Arbeit sehr Geländehart und mit einem hohen Selbstbewusstsein ausgestattet, was ihn zu einem selbständig arbeitenden Hund macht. Deshalb muss er im Training immer wieder in Situationen gebracht werden in denen er nur im Team mit seinem Hundeführer zum Erfolg kommt. Trotz seines hohen Beutetriebes möchte er immer alles richtig machen und ist absolut steady und ruhig während der Arbeit. Lining, auch über längere Distanzen fällt ihm eher leicht, so das es nicht schwer ist ihn in das jeweilige Suchengebiet zu bringen. Ihn dort zu halten erfordert immer wieder die Konzentration des Hundeführers denn ein derart schneller Hund kann auch genauso zügig wieder das Suchengebiet verlassen. Seine Ausdauer und sein Finderwille sind sehr hoch angesiedelt. Er sucht bis er gefunden hat, egal wie lange es dauert und unterbricht die Arbeit dabei nicht um zu fragen.
Weil ich keinen Jagdschein habe wird Chai nicht jagdlich geführt. Trotzdem konnte er sowohl die JPR als auch die BLP als Suchensieger mit jeweils sehr guten Beurteilungen abschließen. Hierbei überzeugte er vor allem durch seinen Arbeitswillen und seinen Nasengebrauch.
Da Chai mein erster Retriever ist und ich keinerlei Einblick in die Arbeit mit diesen Hunden hatte - mir war noch nicht einmal klar was ein Dummy ist, hat er es sicherlich nicht immer leicht mit mir. Deshalb bin ich froh das er mir meine Fehler nicht übelnimmt und bei der Arbeit stets voll motiviert ist. Der Arbeitswillen des Hundes in Kombination mit einem sehr guten Trainer hat es mir als Anfänger ermöglicht Chai auszubilden und bisher doch recht erfolgreich auf Prüfungen vorzustellen. Bedingt durch meine zeitraubende Arbeit mit vielen Wochenenddiensten starte ich den Hund in maximal 5 Prüfungen in der Saison, was leider dazu führt das es uns noch an Routine fehlt. Aber daran arbeiten wir als Team und freuen uns darauf jeden Tag zusammen Spaß zu haben, gleichgültig was wir machen.